25.05.2017 Birnbaum

WAS FÜR EIN TAG…

nachdem ich mich die letzten Tage auf frühes Aufstehen programmiert habe , war ich natürlich um 5 Uhr wach und bin im Schlafanzug ums Haus geschlichen. So unendlich schön, die Luft und überhaupt. Ich wusste einfach nicht wann genau die Sonne aufgeht und so hab ich halt gewartet. Ich wollte sehen wie die Plenge im ersten Morgenlicht aussieht.

Um 8:45 hat mich Festl mich nach Birnbaum mitgenommen. Vor der Kirche sooo viele Leute die mich noch gekannt haben, die sich offensichtlich auch gefreut haben mich wieder zu sehen. Den Gottesdienst hab ich mir gespart und bin lieber gen Gasthaus gegangen. Wettermässig so perfekt, wie man sichs nur wünschen kann, herrliche Blumenwiesen, immer wieder Leute die man noch von früher kannte. 30 Jahre war ich nicht mehr da, und so viele Erinnerungen….

An’s Haus bin ich nicht so nah ran gegangen, hatte nicht die Muße.

Im Gasthaus, zufälligerweise eine Geburtstagsfeier und bis auf die ganz jungen alles Menschen die man gekannt hat, die einen angesprochen haben und Erinnerungen an alte Zeiten geweckt haben.

Wieviel Rotwein ich den ganzen Tag bis zum Abend getrunken habe, keine Ahnung..  Was ich sagen kann:  ich kann mich nicht erinnern, wann ich sooo einen Tag erlebt habe. Heile Welt pur…..  der perfekteste Tag seit langer Zeit.

Morgen auf’n Griffitz und noch ein paar Aussichten die so viel versprechen…

Wollte auch noch einige Foto’s kommentieren, bin aber nimmer in der Lage dazu..

 

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24.05.2017 Plätzwiese / Birnbaum

Irgendwie hab ich das Gefühl, das Wetter treibt so seine Spielchen mit mir. Um 5 Uhr war‘s genauso bedeckt wie gestern und ich hab mich wieder hingelegt. Um 7 hat‘s dann ausgesehen als ob sich die Sonne doch durchsetzt und ich hab mich beeilt. Mit’m See war ich beleidigt und dann bin ich auf die Plätzwiese gefahren. Auf 2000 m!

Gabi: die Straße hätte Dir nicht so gefallen, aber es war’s wert. Ich war die Erste und Einzige da oben. Einfach ein Traum, die Berge rundum, an Geräuschen nur Specht, Kuckuck und Bachrauschen. So majestätisch und beruhigend, da lass ich jedes Meer sausen. Bis zur Dürrnsteinhütte hab ich‘s geschafft und mittlerweile haben sich die 3 Zinnen auch wieder versteckt. Der Wind und einsetzender Regen haben mich dann zurück getrieben. Und genau als ich wieder am Auto war kam die Sonne wieder raus. Mist..

Auch die Fahrt ins Lesachtal wieder ohne Probleme und um 12 war ich endlich da; mit Regen! Aber egal…

Seit 30 Jahren war ich nichtmehr hier, an dem Ort, an dem ich/wir buchstäblich 15 Jahre die Sau rausgelassen haben. Anders kann man’s nicht ausdrücken. Aber schee war’s.

Ich bin mal gespannt wen ich alles treffe und auch wieder erkennen werde.

Als Willkommen: Schlipfkrafen, mein Lieblingsessen hier J jetzt sitz ich mit Blick auf die Plenge, auf satte Blumenwiesen und total entspannt in einer heilen Welt.

Um morgen so viele Leute wie möglich zu treffen muss ich wohl in den sauren Apfel beissen und morgen in (bzw VOR) die Kirche gehen.

Ich finde es so schade, dass ich keinen hab, dem ich von den ganzen Leutchen hier erzählen kann.

Für morgen hab ich auf jeden Fall jemanden gefunden, der mich mit zur Kirche nimmt :-)

 

 

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23.05.2017 Pragser Wildsee

…wenn man schon mal von alleine um 4 Uhr aufwacht, kann man auch gleich ganz aufstehen.

Punkt 6 Uhr Abfahrt, es war schön mal wieder bei schönem Wetter den Alpen entgegen zu fahren. Alle schlechten Nachrichten und alles Negative, das jeden Tag auf einen einprasselt hinter sich lassen und sich bewusst machen wie bevorzugt man ist.

Alles war easy und ich hab auf der ganzen Fahrt nur ein einziges Mal das A-Wort sagen müssen; auch verfahren hab ich mich nicht und um 10 war ich da. Leider war die Alpensüdseite komplett bedeckt, nicht ein Hauch von Sonne.

Der See war auch schon ziemlich bevölkert und nach links konnte man wegen Filmaufnahmen nicht. Dann halt rechts rum, mit der anderen Meute. Normalerweise kann man den See komplett umrunden, aber nach ca. 4/5tel war dann Ende, wegen Bauarbeiten; also die ganze Chose rückwärts…

Die Dreharbeiten zum 2. Teil Burg Schreckenstein waren noch im Gange und was auch blöd war, es war alles mit so dämlichem Plastikspielsachen verunstaltet. Also wer schöne Bilder vom See sehen will, bitte unter Google suchen :-( irgendiwe sehen meine alle ähnlich aus, bin aber zu faul noch welche zu löschen.

Insgesamt bin ich 4 Stunden marschiert und hab damit meine neuen Bergschuhe gebührend eingeweiht.

JETZT kommt die blöde Sonne, irgendwie fühl ich mich schon a bissel vergackeiert….

Es ist 17 Uhr und irgendwie bilde ich mir heute eine Rindssuppe ein, keine Ahnung warum, bin eigentlich kein Suppenfreund. Begleitet von einem halben Liter Rotwein sollte die Nacht gerettet sein (Bimmelkirche ist nebenan) schau ma mal…

Suppe hab ich bekommen und Rotwein steht parat… cheers ;-)

 

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München, 08.01.2017

So, jetzt ist er also da, der –von mir- so ungeliebte Winter. Sicher in den ländlichen Regionen wunderschön, aber in der Stadt braucht ihn kein Mensch.
Da muss man sich eben die einzelnen Lichtblicke rauspicken. Das heißt, am Sonntagmorgen um 8 Uhr im Schlosspark sein, fast allein. Als ich gegen 22:30 Uhr gestern Abend nach Hause kam, hat’s so gar nicht nach Schneefall ausgesehen und ich hab demzufolge auch keine Folie aufs Auto. Gott sei Dank, war’s leicht abzufegen und dicke angezogen war alles kein Problem.
Bei dickem Schneefall allein durch den unberührten Schlosspark zu laufen ist so traumhaft. Nur Tierlaute, Schneeknirschen und von Ferne leises Glockenläuten. Die schönen alten, knorrigen Bäume und wenn man Glück hätte auch eine Begegnung mit Kasimir oder seinen Verwandten; hatte aber heute kein Glück.
Dafür nach 2,5 Stunden marschieren, ein herrlich gemütliches Frühstück mit allem was dazu gehört.
So machen Sonntage glücklich…..
Ich füge hier noch die Bilder von Neujahr mit ein, da hatte ich den gleichen Spaziergang, nur extrem neblig und frostig; man kann die Beiden aber gut auseinander halten.
Dann nehme ich mir –entgegen meinen sonstigen Gewohnheiten- doch mal einiges für dieses Jahr vor:
öfter ganz früh morgens mal so einen Ausflug zu machen
viel Bärlauchpesto machen
endlich mal Johannisbeergelee à la Erika machen (die Generalprobe heute war schon super)
und auch mal die bayrische Heimat besser kennen zu lernen, bevor’s dann im September nach Portugal geht

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Schönau, 14.12.2016

Der Adler ist wieder gelandet.

Gestern ganz vergessen, obwohl es gab ja auch nix zu schreiben.
Die Absicht in die Almbachklamm zu gehen, scheiterte am vereisten Weg und so gabs halt einen Gammeltag.

Witzig, ich fahr ab und das Wetter wird wieder schön, ein kleiner Abstecher nach Ramsau und jetzt ist schon wieder alles -hoffentlich nicht alles ;-) - vorbei, hat aber super gut getan.

Man sollte halt viel mehr seinen spontanen Gefühlen nachgeben, es können durchaus positive Überraschungen raus kommen.

So, Dornröschen träumt jetzt…..

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Schönau, 12.12.2016

Es war ja klar, die ganze Zeit ist wunderschönes Wetter und wenn ich am Königssee ankomme wirds nass und neblig.

Trotzdem wollte ich dem Ganzen eine Chance geben und mich zu Fuß auf den Weg zum See gemacht. Es war grad eh ein Schiff zur Abfahrt bereit und ich hab’s nicht bereut. Die Fahrt war schön (trotz Nebel und Regen) und dann in St Bartholomä der Wald. All die umgestürzten Bäume die mit der Zeit Moos angesetzt haben und in den skurilsten Formationen die Fantasie angeregt haben. Und kein Mensch weit und breit. Trotzdem hat man immer das Gefühl da ist noch was, vielleicht Trolle???

Ich werde voraussichtlich auch noch eine Nacht länger bleiben, mal sehn…

SO! später Sternschnuppen mit Stefan schaun….. ;-)

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Schönau, 11.12.2016

Einfach mal weg…
weg von all dieser Weihnachtshysterie, es geht nur noch um Geschenke kaufen, Glühwein saufen, backen, dekorieren und die Wohnung putzen (is die vor Weihnachten dreckiger als sonst?).
Mich nervt das alles und gleichzeitig bedrückt mich die globale Entwicklung, der wachsende Hass und die Gewaltbereitschaft, fehlende Empathie usw…… irgendwie hab ich immer mehr das Gefühl, keinen kümmerts.

Deshalb hab ich den Besuch bei lieben Freunden gecancelt und mich spontan entschlossen ein paar Tage in der Natur den Kopf wieder etwas frei zu bekommen. Die Alpen können da hoffentlich hilfreich sein.
Hatte auch das Glück, ein Apartment günstig zu bekommen: http://www.ferienwohnung-kruis.de/Galerie.htm

Vielleicht gelingt mir für diese Tage auch eine FB Abstinenz, mal sehn….

Bin erst um 8:30 los gekommen, leider, weil die Fahrt wegen der tief stehenden Sonne ziemlich anstrengend war. Zu oft hat man nur gleißende Helligkeit gesehen und konnte sich nur am Fahrbahnrand orientieren. Trotzdem hab ich noch einen Abstecher zum Hintersee gemacht, der schon sehr schön ist und liegt, aber zu dieser Jahreszeit nicht ganz so schön ist.
Ankunft im Haus Kruis war sehr herzlich und da (ca. 11 Uhr) konnte man noch draussen in der Sonne stehen und ratschen.
Schön ist mein Apartement, alles da.
Morgen wollte ich -wenn das Wetter hält- auf den Jänner fahren, is aber leider nicht in Betrieb und so wirds wahrscheinlich eine Fahrt auf dem Königssee.

heute dann noch 1 Stunde Fußmarsch an der Ache entlang und dann der heftige Aufstieg nach Berchtesgaden.

Hübsch alles und nach Hause bin ich mit 2 Paar Alpakasocken, schwarz G’räuchertem, Knoblauchwurst und gutem Brot. Zusätzlich habe ich von meinen Wirtsleuten noch 4 frische Eier aus dem eigenen Stall bekommen und freu mich schon aufs Frühstück.

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Wien, 13.12.2015

Achtung, heute fast nur Zentralfriedhof :-)

Das war ein Tag, wenigstens konnte ich für ein paar Stunden abschalten und meine Misere vergessen.

Auf dem Weg zur Bahn hab ich zufällig noch eine russische Kirche entdeckt. Gottesdienst auf 2 Etagen, sehr beeindruckend. Leider war fotografieren verboten.

Am Friedhof, beim studieren des Lageplans hat mich ein Herr angesprochen und mir vieles gezeigt und erklärt, jüdische Geschichte und Erklärungen zu manchen Gräbern. Irgendwann hat er mich dann abgesetzt und mir zum Abschied noch ein Buch mit allen Infos zum Friedhof geschenkt.

Ich liebe ja Friedhöfe, aber zu Mittag hab ich da noch nie gegessen.   Ich hab eine Ansammlung von Menschen gesehen, die dauernd Schüsseln hin und her getragen haben. Neugierig wie ich bin, musste ich natürlich checken was da ab geht. Ein Grab voller Speisen und Kleidung. Es waren Roma/Zigeuner, die zum Todestag der Mutter/Frau gekommen waren. Angeblich machen sie das jedes Jahr, essen und trinken sozusagen mit dem Verstorbenen. Die waren so gastfreundlich, ich bin fast nichtmehr weg gekommen, ständig wurden mir neue Gerichte gebracht, keine Chance. War aber eine sehr schöne Stimmung.

dann kamen die ganzen mehr oder weniger Prominenten dran. Alle hab ich nicht aufgenommen, die die ich kannte oder mochte; sonst wär ich jetzt noch nicht fertig.

Es gibt ja alle möglichen Sektionen, buddhistische, islamische, orthodoxe etc…

Wunderschöne Atmosphäre dann auf dem alten jüdischen Teil.

Jetzt kann ich Koffer packen und mich auf Zuhause freuen :-)

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Wien, 12.12.2015

Angefangen hat er ja ganz normal, der Tag; nachdem ich wieder Häuser gucken war und total die Orientierung verloren hab, bin ich doch noch am Nachmarkt gelandet um noch mehr Häuser und den Flohmarkt anzuschaun. War mir aber zu voll und ich bin dann wieder durch die Nebenstrassen bis ich Hunger bekommen hatte. In die Hofburg wollte ich nicht, nur schnell durchlaufen… da isses passiert. Ich habs ziemlich schnell gemerkt und bis ich dann endlich auf der Gendarmerie gelandet bin, wurde ich 3x hin und her geschickt. Wer die Gegend kennt, weiss dass man hier so gut wie keine Einheimischen zum fragen findet.

Bei der Polizei haben wir als erstes meine Visacard gesperrt und dann ein Protokoll aufgenommen. Dann schnellstens nach Hause die andere Karte gesperrt und ein Brot gemacht.

Gott sei Dank hat mir Jean Francois Hilfe angeboten und ich hab mir bei ihm Notgroschen abgeholt.  In München kommt dann der Marathon alles wieder zu besorgen und zu bezahlen :-(  Sch…….

Morgen gibts Gräber…..

 

 

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Wien, 11.12.2015

Schon der 5. Tag vorbei und ich hab nur nen Bruchteil gemacht, von dem was ich geplant hatte :-(  hattest Recht Michaela ;-)

Ganz ungeplant hat mich J.F. heute nach dem Frühstück noch durch die Mariahilferstrasse und einige Nebenstraßen “geschleppt”. War aber schön. Trotzdem bin ich noch raus zum Prater, der zum einmaligen Anschaun bei schönem Wetter mal ganz nett sein kann. Es war aberr eisekalt und ich hungrig. Im stylischen Cafe Ansari hab ich gut gegessen und hab mir noch das Stilwerk angesehen. Tres chic, echt :-)

Das wars; am Sonntag will ich unbedingt den Zentralfriedhof machen und morgen muß ich mir noch die Nationalbibliothek und ein paar andere Sachen in der Innenstadt anschaun und dann is eh wieder aus. Freu mich aber auch schon wieder auf Daheim.

 

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