München, 08.01.2017

So, jetzt ist er also da, der –von mir- so ungeliebte Winter. Sicher in den ländlichen Regionen wunderschön, aber in der Stadt braucht ihn kein Mensch.
Da muss man sich eben die einzelnen Lichtblicke rauspicken. Das heißt, am Sonntagmorgen um 8 Uhr im Schlosspark sein, fast allein. Als ich gegen 22:30 Uhr gestern Abend nach Hause kam, hat’s so gar nicht nach Schneefall ausgesehen und ich hab demzufolge auch keine Folie aufs Auto. Gott sei Dank, war’s leicht abzufegen und dicke angezogen war alles kein Problem.
Bei dickem Schneefall allein durch den unberührten Schlosspark zu laufen ist so traumhaft. Nur Tierlaute, Schneeknirschen und von Ferne leises Glockenläuten. Die schönen alten, knorrigen Bäume und wenn man Glück hätte auch eine Begegnung mit Kasimir oder seinen Verwandten; hatte aber heute kein Glück.
Dafür nach 2,5 Stunden marschieren, ein herrlich gemütliches Frühstück mit allem was dazu gehört.
So machen Sonntage glücklich…..
Ich füge hier noch die Bilder von Neujahr mit ein, da hatte ich den gleichen Spaziergang, nur extrem neblig und frostig; man kann die Beiden aber gut auseinander halten.
Dann nehme ich mir –entgegen meinen sonstigen Gewohnheiten- doch mal einiges für dieses Jahr vor:
öfter ganz früh morgens mal so einen Ausflug zu machen
viel Bärlauchpesto machen
endlich mal Johannisbeergelee à la Erika machen (die Generalprobe heute war schon super)
und auch mal die bayrische Heimat besser kennen zu lernen, bevor’s dann im September nach Portugal geht

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Schönau, 14.12.2016

Der Adler ist wieder gelandet.

Gestern ganz vergessen, obwohl es gab ja auch nix zu schreiben.
Die Absicht in die Almbachklamm zu gehen, scheiterte am vereisten Weg und so gabs halt einen Gammeltag.

Witzig, ich fahr ab und das Wetter wird wieder schön, ein kleiner Abstecher nach Ramsau und jetzt ist schon wieder alles -hoffentlich nicht alles ;-) - vorbei, hat aber super gut getan.

Man sollte halt viel mehr seinen spontanen Gefühlen nachgeben, es können durchaus positive Überraschungen raus kommen.

So, Dornröschen träumt jetzt…..

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Schönau, 12.12.2016

Es war ja klar, die ganze Zeit ist wunderschönes Wetter und wenn ich am Königssee ankomme wirds nass und neblig.

Trotzdem wollte ich dem Ganzen eine Chance geben und mich zu Fuß auf den Weg zum See gemacht. Es war grad eh ein Schiff zur Abfahrt bereit und ich hab’s nicht bereut. Die Fahrt war schön (trotz Nebel und Regen) und dann in St Bartholomä der Wald. All die umgestürzten Bäume die mit der Zeit Moos angesetzt haben und in den skurilsten Formationen die Fantasie angeregt haben. Und kein Mensch weit und breit. Trotzdem hat man immer das Gefühl da ist noch was, vielleicht Trolle???

Ich werde voraussichtlich auch noch eine Nacht länger bleiben, mal sehn…

SO! später Sternschnuppen mit Stefan schaun….. ;-)

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Schönau, 11.12.2016

Einfach mal weg…
weg von all dieser Weihnachtshysterie, es geht nur noch um Geschenke kaufen, Glühwein saufen, backen, dekorieren und die Wohnung putzen (is die vor Weihnachten dreckiger als sonst?).
Mich nervt das alles und gleichzeitig bedrückt mich die globale Entwicklung, der wachsende Hass und die Gewaltbereitschaft, fehlende Empathie usw…… irgendwie hab ich immer mehr das Gefühl, keinen kümmerts.

Deshalb hab ich den Besuch bei lieben Freunden gecancelt und mich spontan entschlossen ein paar Tage in der Natur den Kopf wieder etwas frei zu bekommen. Die Alpen können da hoffentlich hilfreich sein.
Hatte auch das Glück, ein Apartment günstig zu bekommen: http://www.ferienwohnung-kruis.de/Galerie.htm

Vielleicht gelingt mir für diese Tage auch eine FB Abstinenz, mal sehn….

Bin erst um 8:30 los gekommen, leider, weil die Fahrt wegen der tief stehenden Sonne ziemlich anstrengend war. Zu oft hat man nur gleißende Helligkeit gesehen und konnte sich nur am Fahrbahnrand orientieren. Trotzdem hab ich noch einen Abstecher zum Hintersee gemacht, der schon sehr schön ist und liegt, aber zu dieser Jahreszeit nicht ganz so schön ist.
Ankunft im Haus Kruis war sehr herzlich und da (ca. 11 Uhr) konnte man noch draussen in der Sonne stehen und ratschen.
Schön ist mein Apartement, alles da.
Morgen wollte ich -wenn das Wetter hält- auf den Jänner fahren, is aber leider nicht in Betrieb und so wirds wahrscheinlich eine Fahrt auf dem Königssee.

heute dann noch 1 Stunde Fußmarsch an der Ache entlang und dann der heftige Aufstieg nach Berchtesgaden.

Hübsch alles und nach Hause bin ich mit 2 Paar Alpakasocken, schwarz G’räuchertem, Knoblauchwurst und gutem Brot. Zusätzlich habe ich von meinen Wirtsleuten noch 4 frische Eier aus dem eigenen Stall bekommen und freu mich schon aufs Frühstück.

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Wien, 13.12.2015

Achtung, heute fast nur Zentralfriedhof :-)

Das war ein Tag, wenigstens konnte ich für ein paar Stunden abschalten und meine Misere vergessen.

Auf dem Weg zur Bahn hab ich zufällig noch eine russische Kirche entdeckt. Gottesdienst auf 2 Etagen, sehr beeindruckend. Leider war fotografieren verboten.

Am Friedhof, beim studieren des Lageplans hat mich ein Herr angesprochen und mir vieles gezeigt und erklärt, jüdische Geschichte und Erklärungen zu manchen Gräbern. Irgendwann hat er mich dann abgesetzt und mir zum Abschied noch ein Buch mit allen Infos zum Friedhof geschenkt.

Ich liebe ja Friedhöfe, aber zu Mittag hab ich da noch nie gegessen.   Ich hab eine Ansammlung von Menschen gesehen, die dauernd Schüsseln hin und her getragen haben. Neugierig wie ich bin, musste ich natürlich checken was da ab geht. Ein Grab voller Speisen und Kleidung. Es waren Roma/Zigeuner, die zum Todestag der Mutter/Frau gekommen waren. Angeblich machen sie das jedes Jahr, essen und trinken sozusagen mit dem Verstorbenen. Die waren so gastfreundlich, ich bin fast nichtmehr weg gekommen, ständig wurden mir neue Gerichte gebracht, keine Chance. War aber eine sehr schöne Stimmung.

dann kamen die ganzen mehr oder weniger Prominenten dran. Alle hab ich nicht aufgenommen, die die ich kannte oder mochte; sonst wär ich jetzt noch nicht fertig.

Es gibt ja alle möglichen Sektionen, buddhistische, islamische, orthodoxe etc…

Wunderschöne Atmosphäre dann auf dem alten jüdischen Teil.

Jetzt kann ich Koffer packen und mich auf Zuhause freuen :-)

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Wien, 12.12.2015

Angefangen hat er ja ganz normal, der Tag; nachdem ich wieder Häuser gucken war und total die Orientierung verloren hab, bin ich doch noch am Nachmarkt gelandet um noch mehr Häuser und den Flohmarkt anzuschaun. War mir aber zu voll und ich bin dann wieder durch die Nebenstrassen bis ich Hunger bekommen hatte. In die Hofburg wollte ich nicht, nur schnell durchlaufen… da isses passiert. Ich habs ziemlich schnell gemerkt und bis ich dann endlich auf der Gendarmerie gelandet bin, wurde ich 3x hin und her geschickt. Wer die Gegend kennt, weiss dass man hier so gut wie keine Einheimischen zum fragen findet.

Bei der Polizei haben wir als erstes meine Visacard gesperrt und dann ein Protokoll aufgenommen. Dann schnellstens nach Hause die andere Karte gesperrt und ein Brot gemacht.

Gott sei Dank hat mir Jean Francois Hilfe angeboten und ich hab mir bei ihm Notgroschen abgeholt.  In München kommt dann der Marathon alles wieder zu besorgen und zu bezahlen :-(  Sch…….

Morgen gibts Gräber…..

 

 

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Wien, 11.12.2015

Schon der 5. Tag vorbei und ich hab nur nen Bruchteil gemacht, von dem was ich geplant hatte :-(  hattest Recht Michaela ;-)

Ganz ungeplant hat mich J.F. heute nach dem Frühstück noch durch die Mariahilferstrasse und einige Nebenstraßen “geschleppt”. War aber schön. Trotzdem bin ich noch raus zum Prater, der zum einmaligen Anschaun bei schönem Wetter mal ganz nett sein kann. Es war aberr eisekalt und ich hungrig. Im stylischen Cafe Ansari hab ich gut gegessen und hab mir noch das Stilwerk angesehen. Tres chic, echt :-)

Das wars; am Sonntag will ich unbedingt den Zentralfriedhof machen und morgen muß ich mir noch die Nationalbibliothek und ein paar andere Sachen in der Innenstadt anschaun und dann is eh wieder aus. Freu mich aber auch schon wieder auf Daheim.

 

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Wien, 10.12.2015

Heute zuerst auf Hundertwasserspuren, leider durfte auch in dem Museum nicht fotografiert werden. Gut so, es wäre auch zu viel…….

Zur Rossauer Lände und dann immer zu Fuß durch die Landschaft. Eigentlich wollte ich ja keine Häuser mehr ablichten, aber es passiert halt…   ;-)

Mittagessen endlich Wiener Schnitzel im Figlmüller. Das Teil hängt an allen Seiten über den Teller. Super…

Gegen Ende noch ins Winterpalais um die Lichtinstallationen des Isländers Olafur Eliasson anzuschaun. War schön nur zu viele Menschen.

Heut bin ich zwar genau so lange unterwegs gewesen wie an den anderen Tagen, aber bin noch relativ fit; vielleicht gewöhne ich mich allmählich an die Hatscherei?

Morgen bin ich zum Frühstück verabredet und freu mich schon drauf…

 

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Wien, 09.12.2015

Heute Minimaltext, kann nimmer sitzen :-(

9 Uhr Abflug, zu Fuß -erst in die falsche Richtung- Richtung Belvedere. Glücklicherweise kein Regen und kein Nebel. Im ganzen Belvedere darf man nicht fotografieren, aber ich bin ja nicht MAN ;-) Begleitet hat mich eine Hamburgerin, die ich aber schnell abserviert hab, war lästig, weil blöd!

Es ist schon Wahnsinn wo immer man hingeht, sieht man in den Gassen schöne Häuser und irgendwann hört man auf um bald wieder anzufangen zu fotografieren.

Richtung Naschmarkt, der zwar schön ist, aber mich stört, daß man permanent angesprochen wird; die sind schon ganz aggressiv die Verkäufer.

Weiter zum Museumsquartier, vorbei an der Sezession und an wieder schönen Häusern, wen überraschts?

Hab alle Museen gemacht (Architektur- Leopold- und Mumok). An Klimt kommt man grad garnicht vorbei, egal in welchen Haus man ist, nervt a bissel, aber vielleicht weil mir seine Sachen nicht so ganz liegen und die von Schiele auch nicht ;-)

Auf dem beschwerlichen Rückweg noch schnell am Markt was eingekauft und jetzt leg ich mich flach. Ich hätt mir doch nen Schrittzähler kaufen sollen ;-) Für morgen muß ich mir was bequemeres einfallen lassen….

 

 

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Wien, 08.12.2015

Mußte auch heute wieder Pläne ändern, Madame kam erst um 4 Uhr früh nach Hause!  Wetter war auch nicht berauschend und alleine wollt ich nicht am Friedhof im Regen spazieren rennen.

Weil ja heut Feiertag war, bin ich nochmal zum Stephansplatz und gemütlich und (fast) menschenleer bis Karlsplatz, um den Karlsplatz etc.   und dann im Cafe Gerstner verspätet gefrühstückt hab. Christine hatte nur Butter im Kühlschrank die im Juli abgelaufen war und der Cafe war auch eher ne Pleurre.

Dann nach Hütteldorf und gefühlte 345 km bis zum Ernst Fuchs Museum.

Inzwischen schon wieder hungrig hab ich mir eingebildet in der Gloriette essen zu müssen. Der Weg da rauf war grausig zumal es inzwischen richtig neblig, windig und nieselig war.

Albertina, Cafe Mozart und um 18 Uhr war ich zuhause.

Total ko und reif für Rotwein und Bett ;-)

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