18.07.2017 St. Petersburg

Letzter Tag….

9:30 online eingecheckt, schnell zum Copyshop, den Boardingpass ausgedruckt und dann ab zur letzten Tour. Weil ich den Menschikow Palast doch gerne sehen wollte, bin ich nochmal auf die Insel gefahren und muss sagen es hat sich gelohnt, die Hütte is schon imposant. Schön auch, dass fast keine anderen Besucher da waren, nur die üblichen sauertöpfisch dreinschauenden Babuschkas in jedem Raum.

Um ca 12 Uhr war ich wieder draußen und überwältigt von einem wunderschönen Wolkenhimmel und Sonne satt. Kurz vor der Metro fing es ohne Vorwarnung an zu hageln; also doch Metrostationen abfahren.

Um den Witebsker Bahnhof zu finden, musste ich 4x zwischen 2 Bahnhöfen hin und her fahren, bis ich kapiert hatte, wie ich ihn finde. In gewitterlichem Regenschauer hab ich ihn schlussendlich erreicht. Es ist der älteste Bahnhof in Russland und ein reiner Jugendstil Bau, der nie zerstört wurde.

Das war’s dann auch schon, ich hatte keine Lust und Kraft mehr für irgendwas, nur noch ins Hotel…

Koffer ist soweit fertig und wenn sich Alex nicht doch noch meldet, werd ich meine letzten Rubel zu Gianni rollen.

Von Gianni hatte ich mir eine Flasche Shiraz mitgenommen und war demzufolge nicht mehr in der Lage was zu schreiben.

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Dank Alex bin ich an Sereij gekommen, der mich um 6:45 zum Flughafen gebracht. Alles gut gegangen und wir haben nur 2,5 Stunden gebraucht.

Jetzt nur noch entspannen…………

 

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17.07.2017 St. Petersburg

Dieses Wetterhinundher macht mich ganz kirre, andererseits bin ich schon stolz auf mein Immunsystem, das diesem ganzen kalt/feucht/heiss/nass trotzt. Als ich aus dem Haus gegangen bin, hat’s noch geregnet, dann war’s trüb, dazwischen auch mal a bissel sonnig und jetzt (17:35) scheint die Sonne.

Spontan bin ich auf die Wassiljewskij Insel gefahren, wollte mir nur noch einen einzigen Palast ansehen. Ich hab natürlich den einzigen geschlossenen Tag erwischt :-(

Zurück und im vorbeigehen eine Kürbissuppe und Salat verdrückt.

Die Isaak Kathedrale hatte mir ja noch gefehlt und der liebe Alex hat mir den Tipp gegeben das Ticket direkt vor der Kathedrale am Automaten zu kaufen. Da stehen die Massen stundenlang an der Kasse und oben stehen die Automaten rum und langweilen sich.

Ein riesen Pomp innen und unglaubliche Menschenmassen.

So allmählich entwickelt sich GIANNI gegenüber zu meinem Stammlokal. In dieser Gegend hätte ich das normalerweise nicht beachtet, wenn mich das Mädel neulich nicht so überzeugt hätte. Aber es ist auch verlockend, wenn man am Abend nicht mehr so weit gehen muss.

Langsam fang ich an mich auf zuhause zu freuen, mein Bett, die Ruhe und vieles mehr…  Einen Tag noch, am Mittwoch werde ich um 6:45 abgeholt.

Gute Nacht…

 

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16.07.2017 St. Petersburg

Für heute hatte ich ja keinen Plan, da das Wetter letzte Woche für Montag Sonnenschein vorausgesagt hatte, wollte ich morgen nach Peterhof fahren. Heute hieß es: morgen regnet’s. Mist, Sonntag fährt wohl die halbe Nation dort hin, nachdem es richtig sonnig aussah.

Plan B Frühstück und ab mit der Metro und mit dem Bus. Ne Stunde war ich schon unterwegs. Im Bus sprach keiner englisch und ich war mir nicht sicher wann ich denn raus muss. Irgendwie haben aber alle gewusst wo ich hin will und mir rechtzeitig Zeichen gegeben. Richtig putzig…

Dann der anderen Million hinterher, wie befürchtet.

Die 3 sogenannten Paläste hab ich ausgelassen, davon hab ich momentan genug. Schön waren die kurzen Bereiche zwischen den Bäumen, endlich wieder a bissel natürliches. Und die Bäume….  ich bin eben ein Baum und Himmel Fan. Es gibt wirklich auffällig viele schöne Bäume hier.

Vor ein paar Tagen stand ich im Supermarkt vor einem Süßigkeitenregal und hab geschaut was es so alles gibt, als mich ein Typ angesprochen hat und mir seine Favoriten empfohlen hat. 2 Tage später steht er in der Metrostation neben mir und fragt wie es geschmeckt hat. Heute im Park steht er schon wieder neben mir! Ob er wohl auf mich angesetzt wurde? Damit -Lex, so heißt er- sich leichter tut hab ich ihm verraten, daß ich mit dem Boot zurück fahren werde. Das kann ja noch spannend werden……

Mir gehen inzwischen die Leute (die Touris) so auf den Keks, daß ich den Schnelldurchlauf aktiviert habe und mir als Belohnung eine VIP Fahrt spendiert hab. Ich war die Einzige :-) Die Bilder, die ich auf der Fahrt gemacht habe, sind leider a bissel trübe weil die Scheiben schmutzig waren.

Vor der Abfahrt hab ich noch einige Mövenbilder gemacht und konnte mich nicht entscheiden welches mein Favorit ist. Bitte um Info unter dem Bild.

So langsam merke ich dass ich an meine körperlichen Grenzen komme, seit meiner Ankunft marschiere ich täglich stundenlang und letzte Nacht bin ich immer wieder aufgewacht, weil meine Beine weh taten. Zu gerne würde ich mal einen Tag langsam machen, aber dann schaff ich ja mein Pensum nicht. Für morgen hab ich mir -nachdem Regen angesagt ist- die Metrostationen vorgenommen. Das geht hier stundenlang, weil man nur 1x zahlt und solange man  das Metrogelände nicht verlässt kann man machen bzw fahren solang und wohin man will.

Was mir auch noch fehlt ist die Isaak Kathedrale und der 2. Teil des Stieglitz Museums.

Kann man um halb acht schon ins Bett gehen???  Man kann…

 

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15.07.2017 St. Petersburg

…fängt ja scho wieder gut an, das WE, da darf nämlich die Küchenfee eine Stunde länger schlafen! Sowas hatte ich auch noch nie. Gut, dann wieder Plan B, man is ja flexibel…

Wetter ist so unberechenbar und ich friere, was für mich ungewöhnlich ist.

Gestern Abend hat mich schräg gegenüber dem Hotel eine junge Servicetante angesprochen, ich soll doch…..   hatte keinen Hunger, aber ich hab versprochen es zumindest zum Frühstück auszuprobieren. Das war dann der Plan B und der war gut, so daß ich ihn morgen wiederholen werde.

Ab, zu Fuß Richtung Nikolaus Kathedrale, weiter an der Synagoge vorbei, die leider grade renoviert wird und zu hat.

Jussupow Palast: nach dem Winterpalast der luxuriöseste der Stadt und ich muss sagen der Typ hat nicht schlecht gelebt. Fast alle Bilder hab ich ohne Menschen geschafft. Ich hab immer versucht zwischen 2 Gruppen zu bleiben. Ach ja, Jussupow war der Drahtzieher bei der Ermordung von Rasputin.

Als Kontrastprogramm es war inzwischen zwar sonnig, aber auch ziemlich windig- bin ich dann nach Neu-Holland gelaufen, eine kleine Insel gebildet vom Admiralitätskanal. Die Anlage wurde 1765-1780 unter Peter gebaut und für Kriegszeug verwendet, incl. eines Gefängnisses.

Heute wird das Innenareal als Freizeitanlage genutzt. Ich find es sehr schön gemacht und ein super Resto ist auch da. Die Flatterbänder sind eine Kunstinstallation von “habs vergessen”!

Als Abschluss wollte ich noch in und auf die Isaaks Kathedrale, aber meine Beine sind ihre eigenen Wege gegangen; direkt ins Hotel.

Mir ist dann aber siedend heiß eingefallen, dass ich noch Geld wechseln muss, also wieder raus und ne Bank gesucht. Alex hatte mir ja gesagt, Banken haben hier auch Samstags und Sonntags offen.

In meinen Mails hab ich dann eine von Booking.com gefunden, bei denen hatte ich mich wegen der Zimmermisere beschwert und sie haben mir versichert, dass ich nicht mehr drauf angesprochen werde. Da kommt Freude auf und jetzt mach ich den Rotwein auf…. NASTROVJE  :-)

 

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14.07.2017 St. Petersburg

8 Uhr und jetzt hab ich die Herrschaften vor die Wahl gestellt: entweder sie geben mir ein Zimmer nach hinten oder ich verlasse mein jetziges nicht!!!

Nachdem der Kaffee im Hotel (eher Klitsche) nicht der beste ist, bin ich kurzerhand um die Ecke marschiert und hab mir einen aus togo geholt, der richtig gut ist. 2 Croissants haben ihn begleitet.

Es ist kühl und für heute ist Peterhof gestrichen, da braucht man wirklich Sonne. Was tun??? Irgendwie hatte ich nach der Schönwetterperiode nicht an warme Klamotten gedacht.

Generelles:

mich würde mal interessieren, ob es in der Stadt ein Tempolimit gibt. Offensichtlich nicht, oder die scheren sich nicht drum. Auto fahren möchte ich hier nicht, die fahren wie die Wilden.

Ich beobachte ja die Menschen die mir so begegnen und man hat den Eindruck, die Leute machen ein Gesicht als wäre entweder die Mutter gestorben oder als hätten sie Verdauungsprobleme. Alex hatte mich schon drauf aufmerksam gemacht, dass das Lächeln für Familie und Freunde reserviert sei. Wenn ich Rolltreppe fahre, beobachte ich immer den Gegenverkehr und lächle. Ganz selten reagiert mal jemand darauf. Immerhin werde ich oft angesprochen und die Leute bieten Hilfe an.

So, heut bin ich dann eben mal auf die Petrograder Insel gefahren und hab mir die Peter Paul Festung angesehen. Anfangs sah es wettermäßig ja noch freundlich aus, aber dann hat’s doch wieder zu regnen angefangen.

In der Kathedrale ein riesiger Andrang und ich hab mich frecherweise nach vorn in eine deutsche Reisegruppe geschmuggelt. Innen nur Geschiebe, schade hätt mir einiges gern genauer angesehen, da hier die ganzen Romanovs “rumliegen”.

Das Foltermuseum hab ich weg gelassen, hat mich nicht angemacht. Da war das Gefängnis schon interessanter. Hier waren sie alle: Trotzki, Gorkij, Dostojewskij, Lenins älterer Bruder u.v.m. DAS -Frau Pirkheim- ist die Stätte des Grauens……

Wobei, wenn ich an die Bilder der heutigen Gefängnisse denke, war die Atmosphäre hier doch “wärmer” und nicht so steril. Zudem hatten die Gefangenen viel mehr Platz.

Der Regen schien nicht aufzuhören und so bin ich in die Stadt zurück, feine Carbonara genossen und dann ins älteste Kaufhaus der Stadt -Gostinyi Dwor- das zwar riesig ist aber relativ unspektakulär.

Das Highlight war dann Jelissejew, der hiesige Dallmayer. Wunderschön, sauteuer (aber alles da) und auch voll. Man war nur am aufpassen, damit man ja nix kaputt macht.

Belohnung: ein Windbeutel von Busche ;-)

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13.07.2017 St. Petersburg

Ich hätte doch einen Schrittzähler mitnehmen sollen, das war wieder ein Monstertag.

EREMITAGE sag ich nur! S’Gscheithaferl hat sich ja ein Ticket vorab besorgt und musste zur Strafe einmal um die ganze Chose zu einem extra Eingang.

Einen Plan hab ich nicht mitgenommen, der war mir zu anstrengend. Bin ja eigentlich jemand der systematisch an so eine Sache ran geht, in diesem Fall ging’s aber nicht, da ich immer versucht hab der Masse zu entkommen. Die verschiedenen Gruppenmassen kamen aber auch aus immer anderen Richtungen und so hab ich schnell den Überblick verloren. Egal, diese Pracht ist schon überwältigend, aber nicht einfach zu fotografieren; man will ja so wenig Menschen wie möglich drauf haben. Unglaubliche Menschenmassen schieben sich durch die Gänge und das auf allen Etagen.

Nach einer gefühlten Ewigkeit meldet sich dann irgendwann der Magen und ich hab beim angeblich besten Piroggenmacher in town meine Aufwartung gemacht. Lecker und ein Dessert sollte beim angeblich besten Bäcker auch noch sein. Der war auch gut und vor Allem der Duft in dem Laden war umwerfend; dummerweise hab ich ein Teil mit Marzipan erwischt….

Nachdem ich das Ticket vorsichtshalber für 2 Tage  besorgt hab, dachte ich, ich könnt grad rein und raus, aber weit gefehlt. Netter- und ausnahmsweise kam ich dann doch wieder rein um nach weiteren gefühlten Ewigkeiten keine Lust mehr hatte. Die Menschen und die schlechte Luft haben mir den Rest gegeben. Irgendwann kann man dann auch nix mehr aufnehmen.

Im Moment hab ich genug von den ganzen alten Schinken und -soweit es nicht regnet- werd ich morgen raus aus der Stadt fahren zum Peterhof. Da ist zwar auch hatschen angesagt, aber eben draußen, weg aus der Stadt, wenigstens für einen Tag.

Abendessen war heute armenisch, meine erste originale Borschtsch gegessen.

Im Regen wieder ins Hotel, meine Schuhe waren grad wieder getrocknet von gestern!

Nächste Überraschung: ich soll am 16. in ein anderes Zimmer umziehen. Ich weiss nicht ob ich mich weigern kann. Das andere ist zwar gleich ausgestattet, aber eine Etage tiefer und somit noch lauter. Tipps????

wer mag kämpft sich durch die Bilder…..

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12.07.2017 St. Petersburg

….unglaublich, das Hotel meint ich müsste morgen wieder in das ursprüngliche umsiedeln. Die hammse doch net alle, hab ihnen klar gemacht, dass ich nicht rausgehe! Mal sehen, was passiert!

Es ist diesig und ich dachte die Eremitage wäre das Richtige, aber es waren für heute keine Onlinetickets mehr verfügbar. Gut dann für morgen gebucht, aber es werden nur gedruckte Tickets akzeptiert und das Hotel is zu blöd es von meinem Stick auszudrucken und die 4 Mails die ich an den Empfang gesendet habe kommen auch nicht an. Was ne Klitsche!

Auf dem Weg zur Metro hab ich dann doch noch nen Copyshop gefunden, der’s mir Ratz Fatz ausgedruckt hat.

Dachte zum Smolnykloster zu fahren wäre keine schlechte Idee.

War’s auch nicht, sehr schöne Stimmung innen. Die Menschen hier sind offensichtlich sehr gläubig was ich so beobachte.

Vom Turm sollte man angeblich eine tolle Aussicht auf die Stadt haben und das wollt ich natürlich sehen. 250 Stufen hab ich geschafft, beim letzten Stück hab ich dann aber gestreikt, das war mir zu unheimlich und das allerletzte Stück wäre sogar außen gewesen; das bei meiner Höhenangst!!  Unten angekommen war ich dann doch ganz schön wackelig…

Weiter zum Stieglitzpalast, der mir sehr gut gefallen hat, lohnt sich.

Durch den Sommergarten und zum Marmorpalast. Das Museum Ludwig fand ich super mit den ganzen modernen Künstlern.

Am Newsky Prospekt war ich so langsam am verhungern und hab glücklicherweise ein italienisches Resto gefunden, das um 17 Uhr noch Mittagessen serviert. Super Pizza.

Dann kam die Flut……  bis ich im Hotel war, war ich bis auf die Haut nass und jetzt friere ich, deswegen: ab in die Falle, aber nicht ohne Schlummertrunk: NASTROVJE ;-)

 

 

 

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11.07.2017 St. Petersburg

…früh auf, weil laut…..   muss ich mich wohl oder übel dran gewöhnen ;-) genau wie an das traurige Frühstück, aber es gibt ja nicht allzu weit weg schöne Cafes.

So, den Newskij Prospekt hab ich jetzt komplett geschafft, angefangen beim Newskij Kloster bis zur Admiralität.

Kloster sehr schön, friedlich und in der Früh auch noch nicht überlaufen. Was man überall sieht, diese Fülle an Pfingstrosen, egal ob in Gärten, Parks oder auf dem Markt. Ein Traum und riechen tun sie auch.

Die beiden Friedhöfe, ganz wie ich sie schön finde, der eine wild durcheinander, der andere mit allen bekannten Künstlern, wie Dostojewsky, Rimsky-Korsakov, Tchaikovsky und so weiter….

Zwischendurch mal weg vom Trubel, in ruhigere Strassen, z.B. in die Strasse, in der Dostoevsky gelebt hat mit kleinem Markt und einer sehr schönen Kirche. Leider darf man in den meisten Kirchen nicht fotografieren und heimlich wollt ich nicht, es sind zu viele betende Menschen da und ich falle eh immer auf, weil ich die Einzige ohne Kopftuch bin.

Weiter zur Erlöserkirche, Herr im Himmel da gehts zu und ich werde gewiss -genau wie vor der Sagrada- mich nicht ewig anstellen um dann im Massengänsemarsch durch zu tippeln.

Menschenmengen von überall, China, Italien, Spanien und immer wieder deutsche Gruppen.

Zum Schluss war ich noch im sogenannten Singer Haus, das ursprünglich der US Nähmaschinenfirma Singer als Sitz dienen sollte. Heute ein Buchladen, alles super schön und auch das Cafe, in dem aber auch wieder massenhaft Leute auf Einlass gewartet haben.

Inzwischen haben mir die Zehen so weh getan, dass ich eine Pause im Hotel einlegen musste und eben dann noch mal raus um noch was “anständiges” zu essen.

Das Essen war hervorragend, Teigwaren in Form von kaviargrossen Kugeln, mit Meeresfrüchten und zum Nachtisch eine Kreation mit einer Schockomouse, Erdnussstücken, Eis und gesalzenener Karamellcreme. Ich hab leider immer Hemmungen mein Essen zu fotografieren, find das saublöd…

Jetzt hab ich mir noch ne Flasche Rotwein besorgt.

Was mich immer noch tierisch nervt, sind die Motorräder. Ansonsten ist St. P. eine quirlige, fröhliche Stadt. Alex meint, es ist hier nicht oft so schönes Wetter, deshalb nutzen die Leute das aus und ich kann mir das gut vorstellen. Es wird viel gelacht und Musik gemacht auf den Strassen.

Ich trink mich jetzt in den Schlaf…..  :-)

 

 

 

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10.07.2017 St. Petersburg

….keine Ahnung, warum ich kurz vor Abflug noch ernsthaft mit dem Gedanken gespielt hatte, doch lieber in München zu bleiben….

Nachdem mein Sitznachbar eingestiegen war, hat sich’s -Gott sei Dank- geändert. Alex ist Russe, lebt in München und ist geschäftlich in St. P.  mit seinen Informationen und Erzählungen hat er mir die Flugzeit erheblich verkürzt :-)

Schöner moderner Flughafen, nur an der Gepäckausgabe könnte man noch ein wenig schneller sein.

Genial: in der Visastelle hat man mir vorab schon einen Fahrschein für die Metro in die Innenstadt ausgestellt. Dumm nur, dass er für Moskau ist! Glück: Alex wurde von einem Fahrer abgeholt und hat mich netterweise mitgenommen.

Das Hotel abenteuerlich und das Zimmer eine muffig laute Abstellkammer. Für eine Nacht hätt ich’s mir ja noch gefallen lassen, aber nicht für 9! Die haben mich dann um die Ecke in ein Partnerhotel “verschoben” und jetzt ist’s -zwar auch nicht ruhig- aber deutlich besser.

Alex hat mich um 7 abgeholt und mir viel gezeigt und erklärt. Er weiß sehr viel über die Geschichten und Hintergründe. Hat mich beeindruckt..

Die Architektur hier erinnert stark an Wien, auffallend viele Jugendstilelemente. Wunderschöne Fassaden, die leider stark vernachlässigt sind. Alex hat mir erklärt, dass es am Klima liegt und man alle 2 Jahre neu renovieren müsste. Trotzdem wunderschön. Es gibt auch sehr viele Cafes und nette Kneipen, eine Fußgängerzone, die am Abend sehr lebendig und musikalisch ist.

Was unangenehm ist: es gibt extrem viele von diesen extrem lauten, rasenden Motorrädern.

Wir haben in einem georgischem Restaurant super gegessen und sind immer weiter gelaufen, gelaufen, gelaufen….

Irgendwann musste ich dann passen und gegen 23 Uhr ins Bett gefallen…..

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27.05.2017 Birnbaum

heute wieder Kaiserwetter, bis zu 30°….

Dummerweise hatte ich mir von Elisabeth den Ausflug nach Kötschach schmackhaft machen lassen. Statt dem erwarteten bunten und folkloristischen Event gabs nur einen katholischen Gottesdienst für Pilger mit anschließendem Buffet.

Als erstes war ich a bissel irritiert, weil ich dachte Seehofer verfolgt mich. Ziemlich bald hab ich aber die Stätte des Grauens wieder verlassen, weil mich das pseudoheilige Gesabbel so wütend gemacht hat, daß ich entweder vor Wut geheult hätte oder nach vorn auf den Altar gesprungen wäre um den Leuten mal ein paar einfache Fragen zu stellen.

Das Buffet hab ich verweigert, weil ich von DEM Verein nix essen würde, obwohl’s gut ausg’schaut hat.

Zurück in Birnbaum…. -es ist sooo blöd, dass ich alles was ich gern jemandem erzählen würde kein Sinn macht- hab ich bei der ehemaligen Nachbarin 3 köstliche Spinatknödel dawischt.

Wenn ich mir vorstelle, dass gerade am Samstagnachmittag im Ort immer was los war und heute von den 2 Gasthäusern eins zu und das andere nem Russen gehört. Auch bei dem waren wir die einzigen Gäste, aber: er ist aus St. Petersburg und ich kann mir jetzt bis morgen noch Fragen an ihn ausdenken. Nicht ganz einfach, vorm Haus 2 Kinder, die abwechselnd plärren….

 

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