12.09.2017, Porto

…ein lachendes und ein weinendes Auge heute. Einerseits würde ich gerne noch etwas in den sonnigen Gefilden bleiben und nachholen was ich nicht geschafft habe; andererseits -unter DEN Umständen- bin ich lieber zuhause und kann meinen Fuß auskurieren und wieder “wohnen”.

Heute auswärts gefrühstückt und einigermaßen früh auf der anderen Seite. Dummerweise hat mein Reiseführer die Öffnungszeit des Klosters falsch angegeben, deshalb musste ich 40 Minuten warten und es hat sich noch nicht mal gelohnt. Das Ganze ist zwar riesig, aber in Militärhand und so kann man nur eingeschränkt was anschauen.

Unten der übliche Touribetrieb mit vielen Verkaufsständen und sonstigen Angeboten für Tastings, Schiffsfahrten und Essen. Es gibt aber auch hier ein paar ruhigere Ecken und auch ein Resto, abseits, das super guten Oktopus macht.

Zuhause durfte es dann noch was süßes sein (das hört sich aber jetzt auch wieder auf!) und so werd ich alles für morgen vorbereiten.

Schön war’s und wenn ich die beiden Städte vergleichen müsste, könnt ich nicht sagen wo ich lieber wohnen würde. Haben beide was…

Fakt ist, Portugal hat ein riesiges Potential um ein wirklich attraktives Urlaubsland zu werden. Soweit ich informiert bin, haben die sich auch relativ viele Flüchtlinge geholt und wenn sie alles richtig machen ist das bestimmt kein Fehler. Es geht eh schon sehr bunt auf den Strassen zu und allein die Bauindustrie kann noch viel Manpower brauchen. Dazu muss aber auch Geld ins Land kommen.

Ich bin froh, dass ich morgen im Flieger nicht neben mir sitzen muss…..

 

 

 

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11.09.2017, Porto

wie man’s macht is verkehrt…. Solange ich liege geht’s ja mit dem blöden Fuß, aber nach ein paar Schritten geht’s dann eben nimmer. 600er Ibu und aus der Apo noch Gel helfen vorübergehend. Dafür kam dann Regen!!!! Trotzdem bin ich langsam in den Straßen neben dem Zentrum rumgeschlichen. Ich mag das ja und man bekommt  einiges vom Alltag mit und findet Sachen, wie zum Beispiel die kleine Druckerei, in die man dann rein gewunken wird und sich alles anschauen darf oder die Bücherei…. Zufällig hab ich auch das Resto gefunden, in der es die -angeblich- beste Franshesina gibt. was machst also wennst net so kannst wie’st willst? tröstest dich mit Essen… Die Sonne ist auch wieder da und ich hab auch schon alles für morgen Abend vorbereitet. Muss ja recht früh zur Bahn nach Lissabon, am Mittwoch. Wetter soll  am WE genauso sein wie ich’s mir wünsche und ich freu mich schon riesig. Wenn alles gut geht bin ich um 20 Uhr zuhause.

Jetzt bin ich schnell nochmal auf die andere Seite gefahren, was mir der Fuß ziemlich übel genommen hat, aber es war doch toll. Es ist nur wahnsinnig hoch und meine Höhenangst wurde durch den starken Wind noch schlimmer. Anyway, es hat sich gelohnt und morgen schau ich mir das Kloster und die Portweinereien trotzdem an; hab ja genug Ibu dabei ;-)

 

 

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10.09.2017, Porto

Das hatte ich mir anders vorgestellt.

Mit dem Bus bin ich an den Atlantik gefahren, aber es ging kaum vorwärts, mein rechtes Sprunggelenk ist extrem angeschwollen und tut saumässig weh. Musste immer wieder Pausen machen und hab auch einfach einiges dann per Bus gemacht. Habs immer wieder probiert, weil aufgeben wollt ich nicht.

Morgen steht ja noch die Portweintour an und die MUSS sein; deshalb bin ich lieber vorzeitig heim und auf die Franshesina hab ich auch verzichtet, aber Butterbrot ist auch gut…

Ich hau mir jetzt ein Ibu rein und später die Flasche Rotwein…

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09.09.2017, Porto

…heute wieder etwas moderater :-)

Hatte mir eine Ecke der Stadt ausgesucht, in der sogenannte bessere Leute wohnen und das Casa da Musica und ein Museum liegen. Casa da Musica hätte nur in einer guided Tour besichtigt werden dürfen und hätte eine Stunde gedauert. Hatte ich keine Lust…

Das Museum war auch nicht sehr ergiebig, hatte aber einen ganz netten Park und darin ein Teehaus und die Villa des Erbauers. Im Teehaus gabs Kaffee und Schokokuchen und in der Villa schöne Räume; ein paar Bilder hab ich auch in schwarz/weiss gemacht und konnte mich nicht entscheiden welche schöner sind.

Ursprünglich wollte ich heute früher nach Hause und später mal den Sonnenuntergang am Fluss geniessen, geht aber nicht, mir tut jeder Schritt so weh…

Mal sehn ob Rotwein dagegen hilft..

Morgen fahr ich raus aus der Stadt und am Montag zu den Portweinen…

 

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08.09.2017, Porto

AUA….. unten die Beine/Füße oben der Kopf vom boom boom…  letzteres hört auf wenn die Geschäfte schließen ;-)

Heut hab ich alles getoppt, erst mein früher Ausgang _um 7:15- dann die Menge an Bildern, aber keine Angst, ich werd nicht alle 355 laden. Es gibt aber auch so viel zu schaun, oben, unten und rundrum.

In der Früh war’s ganz schön kalt und sehr diesig; dafür ohne Touris.

Also eines muss ich ja sagen: hier wird mein Faible für’s morbide bedient.

Mittagessen: Franshesina, das wollte ich auf jeden Fall probieren. Es ist eine Spezialität aus Porto und besteht aus sehr abenteuerlichen Teilen: Toastbrot, Kochschinken, Linguiça (ähnlich dem Chorizo), Beefsteak  und wird mit viel geschmolzenem Käse sowie einer heißen, typischerweise dickflüssigen Sauce aus Tomaten, Bier und Senf übergossen und obendrauf ein Spiegelei! Schmeckt aber erstaunlich gut und offensichtlich hatte ich mit der Kneipe Glück, die ich ein wenig abseits des Trubels gefunden hab. Nur Arbeiter und ältere Männer, die Eishockey geschaut haben.

Morgen werd ich’s nicht so früh schaffen, weil ich mir was zum frühstücken besorgt habe und es inzwischen doch ganz schön spät geworden ist. Jedes Bild muss ja gerade gemacht und zugeschnitten werden und mein Notebook musst zwischendrin ne Pause machen.

Es folgen leider immer noch sehr viele Bilder, aber wer mag, kann ja weg schaun :-)

Ich hab meinen Schlaf heut verdient…

 

 

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07.09.2017, Porto

tja, wenn ich gewusst hätte, dass ich ohne Wecker so früh aufwache, hätt ich einen Zug früher nehmen können.  Hätte, hätte Fahrradkette…..

In einer kleinen Pinte um die Ecke hab ich ein Croissant und nen Kaffee bekommen. Eines können die Portugiesen: super Kaffee machen und ich Trottel hab vergessen in der kleinen Rösterei noch welchen zu holen.

So hab ich mich dann 1,5 Stunden am Bahnhof rum getrieben, was sehr langweilig war. Genau wie die Fahrt auch. Nur tierischen Hunger hatte ich inzwischen.

Die Unterkunft ist direkt in der Fußgängerzone, aber nach hinten raus und als ich ankam hab ich erfahren, dass es gestern einen Wasserrohrbruch gegeben hat und meine Dusche erneuert werden muss. Gott sei Dank war es dann gegen 5 Uhr fertig und zwischenzeitlich war ich sehr gut essen und bissel schauen….

Viel kann ich noch nicht sagen, nur, dass es mir kompakter als Lissabon vorkommt. Kann aber täuschen…

Jetzt muss ich mal forschen, ich hab hier Technomusik vom Feinsten und wenn das bis in die Puppen geht krieg ich echt Probleme, hab eh schon Schädelweh…

Ok, es ist 20:30 und der Krach ist weg, dann kann ich ja jetzt hoffentlich pennen…

hab grade nochmal die Bewertungen für diese Unterkunft gelesen und eine schrieb sie haben eine Sicherheitskamera hier gefunden; jetzt geh ich mal auf die Suche, das wär der Hammer!

 

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06.09.2017, Lissabon

…wenn ich schon mal wieder richtig gepflegt frühstücken möchte, ist das Cafe meiner Wahl natürlich Mittwochs zu! Plan B war richtig elegant, aber auch zu!

Irgendwo hab ich dann doch noch ein kleines Cafe gefunden.

Da wär mir doch fast die Kathedrale entgangen, mit den ganzen Gruppen a bissel doof, hilft aber nix.

Komisch, wenn man im Netz nach Bildern von Lissabon schaut, sind’s immer schöne Fassaden, hübsche Fenster und Trambilder. Ich find’s langweilig und mir gefallen die nicht ganz so schönen viel besser.

Beim rumschauen ist mir dann ein Fenster aufgefallen, innen offensichtlich ein Restaurant. Knall! wurde mir das Fenster vor der Nase zugemacht. Sowas macht mich aber erst recht neugierig und ich hab nachgehackt und wurde eingelassen.

Eine super riesige Schüssel mit Squid und Kartoffeln in Butter und Knoblauch. Ein Gedicht….

Ach ja, letzte Nacht hatte ich Besuch von den wilden Katzen, das heisst ich kann vorne die Fenster wg. Krach nicht auf lassen und hinten wegen der Katzen nicht. Da muss ich mir was einfallen lassen…

Zum Abschluß hab ich gegenüber noch Sardinen gegessen um wieder einmal fest zu stellen, daß ich zu blöd zum Fisch essen bin. Mich machen diese verdammten Gräten verrückt.

Meine einziges Problem morgen in der Früh ist, wie ich den schweren Koffer die steile Treppe runter kriege…  schmeißen wär ne Option :-)

Ansonsten mach ich mich jetzt mit Wein ein letztes Mal in mein gut riechendes Bett….

 

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05.09.2017, Lissabon

Schön war’s, mal wieder Meerluft schnuppern.

Ich wollte ja unbedingt den Gare Oriente sehen und dann hatte ich mir das angeblich beste Fischresto ausgesucht.

Der Bahnhof ist wirklich super und ein Spezialist könnte nen ganzen Tag Bilder aus den verschiedensten Perspektive machen. Auch die angegliederte Mall und das Expogelände sind schon einen Ausflug wert. UND: mal wieder einen ganzen Tag eben gehen.

In eine Richtung hab ich dann auch die Gondel genommen.

In dem Resto hab ich dann auch endlich meine ersten Entenmuscheln probiert. Nicht schlecht, aber durch die abenteuerliche Ernte nicht ganz unumstritten. Anyway, sie schmecken nicht schlecht, aber nochmal muss ich sie auch nicht haben. Da war der Squid dann schon besser.

Das war’s eigentlich für heute. Bin nur noch schnell in den tollen Supermarkt und dann Richtung Heim.

Morgen, an meinem letzten Tag hab ich mir zum frühstücken mal was auswärtiges ausgesucht und freu mich schon drauf; ich werd auch nix großartiges mehr unternehmen, nur ein wenig durch die Alfama streifen, da hat’s mir gefallen und vielleicht entdecke ich ja noch mehr.

Dann muss ich packen und überlegen wie ich in aller Früh am Donnerstag zum Bahnhof komme.

Was mir heute -und die ganze Zeit schon- immer wieder aufgefallen ist: die Portugiesen riechen gut, egal ob nach Waschpulver, Weichspüler, Bodylotion oder Eau de Toilette. Das ist mir bis jetzt noch nirgends so aufgefallen, auch meine Bettwäsche riecht fein und da bin ich ja extrem empfindlich. Auch in der Metro nie Leute die schlecht riechen. Komisch, oder?

Hab den Rotwein vergessen, Mist…. hoffentlich kann ich schlafen, denn laut isses schon in dem kleinen Sträßchen. Vor Allem wenn gegen Mitternacht die Müllabfuhr kommt. Das Auto, das fast nicht durch diese Enge kommt und um die Kurve xMal rangieren muss. Hier schmeisst man den Müll ab 19 Uhr in Tüten vor’s Haus und die Müllleute sammeln sie dann ein.

 

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04.09.2017, Lissabon

JA, der Typ am Flughafen hat mich entweder beschissen oder irgendwas falsch eingegeben. 40 € für nix!!!

Trotz anfänglichem leichten Regen bin ich Tschapperl nach Belem gefahren. Belem hat sehr viele Museen und ich hatte vorab 3 ausgesucht um vor Ort feststellen zu müssen, dass Montags ALLE Museen inklusive des Klosters geschlossen sind. Das  kann mal wieder nur mir passieren….

Das süsse Teilchen hat mich ein wenig getröstet und ich hab mir den Tropengarten angesehen; fast allein und wunderschön.

Steil hoch hab ich mich in der prallen Sonne zum ältesten portugiesischen Botanischen Garten geschleppt. Auf halber Höhe dann in einer kleinen  mit ausschließlich Männern besetzten Kaschemme einfach aber gut gegessen.

Weil der Königspalast offen war, hab ich den wenigstens noch angeschaut.

Rückfahrt mit der Tram und das war’s für heute..

Ich weiss, es sind viele Bilder, aber ich hab eh nur die Hälfte geladen, also nicht schlapp machen…

 

 

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03.09.2017, Lissabon

Nachtrag zu gestern Abend:

Fado! ich gebe zu, wann immer ich irgendeinen Bericht darüber im TV gesehen habe, fand ich’s nicht wirklich ansprechend. Dazu fällt mir ein, als meine Eltern Birnbaum gekauft haben und zurück kamen mit Platten mit Kärntner Liedern, hab ich sie für bescheuert gehalten. Als ich dann aber einmal einen Abend dort miterlebt habe war ich diejenige, die die meisten Lieder gehört hab. Man muss solche Dinge immer in der entsprechenden Umgebung erleben um einen Zugang zu finden.

Das Resto, klein und originell eingerichtet. Zu meiner Flasche Rotwein hab ich mir gegrillten Oktopus und Shrimps mit Kartoffeln bestellt. Sehr gut und so einen butterzarten Oktopus hatte ich noch nie gehabt.

Die Show bestand aus 3 Teilen mit jeweils einem Künstler/in.

Die 1. -eine jüngere- mit schöner Stimme, da hat alles zusammen gepasst;

Der 2. ca 37, in weissem Anzug, schöne volle Stimme, mit der er auch umgehen konnte; ABER: kann man leidenschaftlich singen, wenn man beide Hände in den Taschen vergraben hat? die ganze Zeit?

Die 3. eine ältere Blondine, die durchaus auch mit ihrer Stimme umgehen konnte, aber nur in den tieferen Lagen. In den höheren hörte es sich dann eher kreischig an.

Trotzdem war es klasse und ich hab es nicht bereut. Fadofan werde ich aber nicht.

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ja, sie war auch hier...

ja, sie war auch hier…

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Heute war wieder SO ein Tag. Wenn er schon damit beginnt, dass man mir ungefragt Zimt auf meinen doppelten Cappo streut! Der nächste Mist war, dass ich offensichtlich die falsche Lissabonkarte für die Metro mitgenommen hab (hoffentlich, ansonsten haben die mir am Airport was falsches angedreht) das wird sich dann erst morgen rausstellen.

Hab mir auch irgendwie die falsche Richtung ausgesucht. Bin in einer Ecke gelandet, die es auch in jeder Großstadt gibt. Lieblos, nicht ganz hässlich, aber auch nicht schön. So bin ich an und in der Arena gelandet, die man ausgerechnet heute nicht besichtigen konnte.

Frustriert wenn man ist, sollte man sich in Richtung Heimat aufmachen, aber nicht ohne vorher in einer Lebensmittelabteilung vorbei geschaut zu haben.

Ich muss aufhören Cola zu trinken, das tut zwar dem Kreislauf ausnehmend gut, reguliert den Zucker und Flüssigkeitshaushalt, aber es setzt sich ganz massiv in der Mitte fest und das geht GARNICHT!

Tja, Fotoausbeute heute sehr mager, dafür läuft meine Wäsche und ich werde mich auf meinen morgigen Ausflug nach Belem vorbereiten.

Ach ja, hab ja noch Wein….

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